Microsoft Exchange Server 2003 ExMerge-Problem

Posted 28. November 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: Troubleshooting

Tags: , , , , , , , , ,

Gestern habe ich mit ExMerge gekämpft, um einzelne Postfächer aus einem Microsoft Exchange Server 2003 in PST-Dateien zu exportieren. Also habe ich die Konfiguration aufgesetzt, die exmerge.ini Datei ausgefüllt, eine mailboxes.txt Datei angelegt, etc. Also, alle Vorarbeiten getroffen, die durchzuführen waren.

Dann ging es an die Ausführung:

exmerge -b -d

-b startet ExMerge im Batch-Mode (ohne GUI) und -d zeigt während der Ausführung ein Fenster mit einem Fortschrittsbalken an.

Soweit die Theorie. In der Praxis funktionierte das nicht. Ich bekam im Logfile folgende Fehlermeldung:

Error! Server server.domain.local is not listed as an Exchange 2000
server in the Active Directory on server SERVER.
(CADRoutines::GetExchangeServerNameInfo)

Das Web gab hierzu nicht wirklich was her. Ich habe gesucht und gesucht. Und folgende Vorschläge überprüft:

  • Receive As (Empfangen als) und Send As (Senden als) Erlaubnis für den ausführenden User auf dem Exchange Server (Administratoren haben bei diesen Punkten sowohl die Erlaubnis als auch die Verweigerung)
  • ob Exchange-Dienste ausgeführt werden
  • verschiedene Einstellungen in der exmerge.ini ausprobiert
  • eine Gruppe und einen User angelegt (es sollte laut Foren eine Gruppe Exchange Services geben, die ich aber nicht finden konnte. Dieser Gruppe sollte der User zugeordnet werden. Angeblich weil ExMerge nicht mit dem Administrator Konto ausführbar sei – sobald aber die Einstellungen bzgl. Receive As und Send As geändert waren und der Informationsspeicher neu gestartet wurde, ist das aber kein Problem!)

Lösung

Zu diesem Fehler gab das Web leider nicht mehr her. Heute habe ich das Problem gelöst: Der Servername! Ich hatte den FQDN (Full Qualified Domain Name, Voll qualifizierter Domain-Name) angegeben. ExMerge nutzt zur Überprüfung aber LDAP, um das Active Directory abzufragen und erwartet hier den reinen Servernamen. In meinem Fall also nicht server.domain.local, sondern schlicht und einfach nur server. Im Active Directory findet er weder unter der IP etwas, noch unter localhost.

Danach lief alles wie gewünscht und problemlos.

Haben Sie Ähnliches erlebt mit ExMerge? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Microsoft Office Outlook startet nicht – Fenster kann nicht geöffnet werden

Posted 12. November 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: Netzwerk, Troubleshooting

Tags: , , , , , , ,

Das Problem

Microsoft Office Outlook 2007 kann nicht gestartet werden. Das Outlook-Fenster kann nicht geöffnet werden.

Outlook kann nicht geöffnet werden

Die Lösung

Das ist die Meldung, mit der der Benutzer empfangen wird. Lange hatte ich diese Fehlermeldung. Ein Post von Martin Bauer auf http://www.bauer-martin.com hat mir dann die Nadel im Heuhaufen verraten: die Datei Outlook.xml. Hier speichert Outlook nach einer Sitzung Konfigurationsdaten ab. Wenn diese Datei korrumpiert wurde (nicht sauber gespeichert beim Schließen von Outlook, oder Fehler bei der Synchronisation, etc.) kann Outlook nicht mehr starten.

Hier die Pfadangaben:

XP
C:\Dokumente und Einstellungen\%Benutzername%\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook\

Vista
C:\Benutzer\%Benutzername%\AppData\Roaming\Microsoft\Outlook\

Bitte beachten Sie, dass bei Profilen, die mit einem Server synchronisiert werden, die entsprechenden Netzwerkpfade angegeben werden müssen:

XP
\\%ServerName%\%UserDataFreigabename%\Dokumente und Einstellungen\%Benutzername%\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook\

Vista
\\%ServerName%\%UserDataFreigabename%\Benutzer\%Benutzername%\AppData\Roaming\Microsoft\Outlook\

Löschen Sie in dem Verzeichnis die folgende Datei:

  • outlook.xml

(Wenn Sie die Variablen [die Namen, die in %-Zeichen eingeschlossen sind] durch die entsprechenden Speicherorte ersetzen, können Sie den Pfad direkt in die Adress-Zeile des Windows Explorer einsetzen. Um dorthin zu navigieren, müssen Sie unter Versteckte Dateien und Ordner unter Extras->Ordneroptionen->Ansicht Alle Dateien anzeigen auswählen, damit die versteckten Ordner angezeigt werden. Das Menü Extras erhalten Sie unter Windows Vista und Windows 7 durch Drücken der F10-Taste im Windows Explorer.)

Microsoft Remotedebugging: Windows 7 in einer virtuellen Parallels Maschine auf einem Apple MacBook

Posted 6. November 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: Entwicklung, HowTo, Netzwerk, Troubleshooting

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ich habe wirklich hart kämpfen müssen, obwohl die Lösung ganz einfach war…. Hinterher ist man immer schlauer ;-) .

Konfiguration

  • Microsoft Windows 7
  • Microsoft Visual Studio 2010 Beta 2
  • Parallels 4.0
  • Apple MacBook

Vorgehensweise

Nachdem die Software auf der virtuellen Maschine installiert war, habe ich den Remotedebugger auf dem Server mit den ASP.NET-Anwendungen installiert und als Dienst gestartet.

Firewallkonfiguration

In der Windows-Firewall muss auf dem Host das Progamm Microsoft Remotedebugger, auf dem Client das Programm Microsoft Visual Studio als Ausnahmen deklariert sein, bzw. in einer Firewall müssen die folgenden Ports geöffnet sein:

  • TCP 139
  • TCP 445
  • UDP 137
  • UDP 138

Sollten Sie IPSec benutzen müssen, benötigen Sie auch die folgenden Ports:

  • UDP 4500
  • UDP 500

Fehlermeldung

Als ich brav alles eingestellt hatte, quittierte mir das System meine Debugging-Bemühungen mit folgender Fehlermeldung:

Unable to start debugging on the web server. The Visual Studio
debugger cannot connect to the remote computer. A firewall may
be preventing communication via DCOM to the remote computer.
Please see Help for assistance.
Remotedebugging - Unable to start debugging on the web server

Remotedebugging - Unable to start debugging on the web server

Diese Fehlermeldung blieb mir selbst bei der Ausschaltung sämtlicher Firewalls erhalten.

Lösung

Der Trick: Mein Netzwerk-Adapter in der Parallels-Maschine war auf „Shared“ einstellt und hatte so eine IP, die in einem anderen Netzwerkbereich lag. Da der Domänencontroller diesen nicht kannte, konnte der Microsoft Visual Studio Remotedebugger keine Verbindung zu der Client-Maschine aufbauen.
Setzen Sie den Modus für den Adapter auf „Bridged“. Dann wird es als eigenständige Netzwerkkarte betrachtet und bekommt vom DHCP-Server der Domäne eine eigene IP. Mit dieser kann sich der Remotedebugger dann auch connecten.

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zu weiteren Themen in diesem Bereich haben, nutzen Sie bitte die Kommentare. Ich freue mich auf Ihre Feedback…

Microsoft Remotedebugging – Unable to Start Debugging on the Web Server

Posted 6. November 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: Entwicklung, Troubleshooting

Tags: , , , , , , ,

Die ASP.NET-Anwendungen eines Microsoft Internet Information Server 7.0 (IIS 7) ließen sich in der Domäne nicht remote debuggen. Es kam die Meldung:

Unable to Start Debugging on the Web Server. Das System kann die
angegebene Datei nicht finden.

Die Meldung (halb englisch, halb deutsch) wurde vom Microsoft Visual Studio 2010 Beta 2 Remotedebugger ausgegeben. Daher wahrscheinlich der Sprachenmix.

Lösung

Der IIS muss die Integrierte Windows-Authentifizierung aktiviert haben. Danach lief alles so, wie es sollte.

 

Hyper-V Status: Angehalten-Kritisch

Posted 21. Oktober 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: QuickTipp, Troubleshooting

Tags: , , , ,

Vorgestern Morgen empfing mich der Hyper-V-Manager eines Microsoft Windows 2008 Servers mit der Meldung, dass sämtliche virtuellen Maschinen angehalten wurden, da der Status kritisch sei.

Warum?

Ist auf dem Laufwerk, auf dem die virtuellen Festplatten gespeichert sind, nicht mehr genügend Platz für die Vergrößerung derselben, dann werden die virtuellen Maschinen angehalten.

Die Lösung:

Also habe ich Platz geschaffen und siehe da – es lief wieder anstandslos.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Microsoft Virtual Server 2005 R2 und Windows 7

Posted 17. Oktober 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: HowTo, Netzwerk

Tags: , , , , , , , , , , ,

Frage:

Wie kann man eine Windows 7 Virtual Machine auf einem Virtual Server 2005 R2 zum Laufen bringen?

Antwort:

Man braucht die neueste Version von Microsoft Virtual Server 2005 R2.

Frage:

Und wenn die nicht über die Windows Update Services mit installiert werden?

Antwort:

Dann hast Du ein Problem! ;-)

Dieses Problem hatte ich, nachdem ich die Virtual Machine Addons in der virtuellen Windows 7 Maschine installiert hatte. Das System fuhr nicht mehr hoch, sondern kam mit der Meldung, dass das System repariert werden müsse. Dieser Reparaturvorgang ist allerdings niemals erfolgreich verlaufen.
Also habe ich Windows Update bemüht: Ohne Erfolg! Windows Update bescheinigte mir, dass mein System auf dem neuesten Stand sei.
Dann tat ich das, was jeder gute Administrator tut: ich fing an zu googlen. Und nach stundenlanger Recherche bin ich endlich drauf gestoßen:
Update zu Microsoft Virtual Server 2005 R2 SP1 (KB956124)
Meine Microsoft Virtual Server 2005 R2 Version war 1.1.603. Und durch dieses Update wird die Version 1.1.653 aufgespielt.
Nachdem ich dieses durchgeführt hatte, lief Windows 7 inkl. Virtual Machine Addons (13.820) problemlos.

Frage:

Warum hat Windows Update Services dieses Update nicht gefunden?

Was denken Sie? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

QuickTipp: DNS Cache leeren auf Microsoft- und Apple-Systemen

Posted 15. Oktober 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: HowTo, Netzwerk, QuickTipp

Tags: , , , , , , ,

Hier ein kleiner QuickTipp zwischendurch:

Wie kann ich den DNS-Cache meines Rechners leeren?

Microsoft

ipconfig /flushdns

Apple

bis Mac OSX 10.4.x: lookupd -flushcache
ab Mac OSX 10.5: dscacheutil -flushcache

HowTo: Symantec Endpoint Protection Manager Passwort zurücksetzen

Posted 9. Oktober 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: HowTo, Netzwerk, Troubleshooting

Tags: , , , , , ,

Es kann passieren, dass bei der Anmeldung am Symantec Endpoint Protection Manager die folgende Meldung kommt:

Authentifizierungsfehler, wiederholen sie den Vorgang

bzw. nach mehrmaligen Fehlversuchen

Das Administratorkonto ist gesperrt

Ich hatte den Fall auf 2 Systemen, in die ich längere Zeit nicht reingeschaut hatte. Meine dokumentierten Passwörter funktionierten nicht. Aus welchem Grund, kann ich nicht genau sagen, vielleicht hat ja jemand eine Erklärung dafür (ich würde mich über Kommentare dazu sehr freuen).

Die Lösung

Im Programmverzeichnis von Symantec Endpoint Protection Manager gibt es ein Unterverzeichnis Tools:

C:\Programme (x86)\Symantec\Symantec Endpoint Protection Manager\Tools

bzw.

C:\Program Files (x86)\Symantec\Symantec Endpoint Protection Manager\Tools

(die zweite Schreibweise ist der Standard-Pfad, wenn man ihn über die Kommandozeile erreichen möchte).

In diesem Verzeichnis ist die Datei resetpass.bat, die das Administratorpasswort auf die Default-Werte zurücksetzt:

Benutzername: admin
Passwort: admin

Bei der Anmeldung am Symantec Endpoint Protection Manager wird man nach Eingabe der Passwörter nach einem neuen Passwort gefragt.

HowTo: Verkleinern einer Microsoft SQL Server Datenbank

Posted 8. Oktober 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: Datenbank, Performance, Support

Tags: , , , , , , , ,

Der normale Weg, eine Microsoft SQL Server-Datenbank zu verkleinern ist über das Microsoft SQL Server Management Studio bzw. über den Befehl DBCC SHRINKDATABASE.
Doch was ist, wenn die Datei der Datenbank nicht kleiner wird? Was ist, wenn die Datenbank anzeigt, dass nur noch ein paar Megabyte Speicherplatz frei sind, obwohl Sie jede Menge Datensätze aus der Datenbank gelöscht haben?
Das ist mir mit einer Datenbank passiert. Inhalt: ca. 40 Mio. Datensätze, Größe: ca. 12 GB. Nachdem ich ca. 34 Mio. Datensätze gelöscht habe, zeigte die Datenbank über das SQL Server Management Studio an, dass gerade einmal 12 MB freier Speicher verfügbar war. DBCC SHRINKFILE oder DBCC SHRINKDATABASE haben keine Dateiverkleinerung erreicht. Die Größe blieb bei 12 GB.

Warum?

SQL Server schreibt die Daten in die Datenbank und erstellt sogenannte Seiten für die Indizes. Eine Seite hat eine bestimmte Größe. Ist eine Seite mit einer bestimmten Anzahl an Index-Einträgen gefüllt, dann wird eine neue Seite erstellt, auf die dann die nächsten Index-Daten geschrieben werden. So viel grob gesagt zur Technik.
Die Indizes in meiner Datenbank waren also auf viele Seiten verteilt, und diese Seiten wiederum in der gesamten Datei. DBCC SHRINKFILE und DBCC SHRINKDATABASE können zwar Speicher in der Datei reorganisieren, allerdings nichts gegen die Fragmentation der Seiten tun.

Die Lösung

Um die Seiten zu reorganisieren müssen Sie die Indizes in der Datenbank neu aufbauen und können danach die Befehle DBCC SHRINKFILE oder DBCC DBCC SHRINKDATABASE  ausführen.

2 Möglichkeiten

Hierfür haben Sie 2 Möglichkeiten zur Verfügung.

  1. Über ein Skript
  2. Über das Microsoft SQL Server Management Studio

Das Skript

Das Skript, das Sie für die Ausführung der Reorganisation benötigen, finden Sie als Nächstes in diesem Post. Die Ausführung über das Microsoft SQL Server Management Studio finden Sie als Videotutorial in diesem Post.
Das folgende Skript führt die Reorganisation der Indizes in der Datenbank aus und sorgt für eine Füllung der Seiten zu 90%.

USE DatenbankName -- Geben Sie den Namen der Datenbank an, deren
                  -- Indizes neu aufgebaut werden sollen

DECLARE @TableName varchar(255)
DECLARE TableCursor CURSOR FOR
SELECT table_name FROM information_schema.tables
WHERE table_type = 'base table'

OPEN TableCursor

FETCH NEXT FROM TableCursor INTO @TableName
WHILE @@FETCH_STATUS = 0
BEGIN
DBCC DBREINDEX(@TableName,' ',90)
FETCH NEXT FROM TableCursor INTO @TableName
END

CLOSE TableCursor

DEALLOCATE TableCursor

Da mit DBCC DBREINDEX immer nur einzelne Tabellen bearbeitet werden können, geht dieses Skript jede Tabelle einzeln durch.

Die Reorganisation via Microsoft SQL Server Management Studio

Nach der Ausführung der Reorganisation funktioniert dann auch der DBCC SHRINKDATABASE Befehl:

use DatenbankName
go
dbcc shrinkdatabase    (DatenbankName, NOTRUNCATE)
go
dbcc shrinkdatabase    (DatenbankName, TRUNCATEONLY)

Danach war die Datenbank von 12 GB auf 2 GB geschrumpft.

Achtung!

Die Ausführung von DBCC DBREINDEX ist ein Offline-Vorgang, d.h. die Tabelle wird für die Zeit der Ausführung gesperrt und Benutzer können nicht darauf zugreifen. Deshalb empfehle ich, diesen Vorgang außerhalb der normalen Betriebszeiten auszuführen.

Wenn Sie Anregungen zu der Anleitung haben oder Kommentare, so zögern Sie nicht, hier zu kommentieren. Ich freue mich über Ihr Feedback.

Ports für Microsoft System Center Essentials 2007

Posted 1. Oktober 2009 by Frank Piotrowsky
Categories: Netzwerk

Tags: , , , , , , , , ,

Für den Server (alle Ports TCP):

  • 80
  • 8530
  • 8531
  • 5723
  • 5724
  • 445
  • 51906

Für den Managed Client:

  • 6270 TCP
  • 135 TCP
  • 139 TCP
  • 445 TCP
  • 137 UDP
  • 138 UDP